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Posts mit dem Label "vanerleden" werden angezeigt.

Polen 2024 - Tag 4 - Mielno - Ustka - 85km

(english below) Am Abend zuvor war Waschtag. Fahrradhose, Socken, Top kamen mit unter die Dusche. Ja, unter die Dusche, denn das Waschbecken befand sich mit in der Dusche. Man konnte also duschen und gleichzeitig seine Klamotten im Waschbecken waschen. Ein Zwei-in-Eins-Erlebnis. Wir hatten in unserer Zwei-Zimmer-Suite sogar einen Balkon und der hatte eine Wäscheleine. Es wehte ein kleines Lüftchen, so würden unsere Sachen morgen sicherlich trocken sein. Waren sie nicht. Malte hatte Sachen doppelt mit, ich nicht, also hieß es, in die feuchten Klamotten steigen. Nach ein paar Minuten waren sie dann auch wieder warm. Bei gutem Wetter ist so etwas ja nicht so schlimm, trocknet am Körper.  Vom Frühstück hat Malte bis zum Mittag aufgestoßen, seht selbst:  Es folgten die einfachsten 85km unserer Radreisengeschichte. Garmin sagt, wir bräuchten 0 Stunden Erholungszeit, das empfinden wir jedoch als Frechheit. Es sind ja trotzdem 85km, durchschnittliche Herzfrequenz 99, ich sach ja: Z1. ...

Packliste Radreisen

Dies sind die 150 Dinge, die ich auf der Radreise gebraucht habe:       Und diese Gegenstände werden nicht mehr mitgenommen: = minus 1kg  

Tag 12 - Göteborg - 26km

english below Wir wunderten uns. Die ganze Tour über hatten wir kaum Bikepacker gesehen. War das nicht die ideale Strecke um eine Radreise zu machen? Wo sind die ganzen Leute? Um den See herum waren wirklich nicht viel Touristen, jedenfalls nicht dort wo wir waren. Gestern jedoch trafen wir sie alle. Sie kamen uns alle entgegen. Zähfließender Verkehr auf den Hauptstraßen, Autobahnen, Bundesstraßen (die bösen Es) und mindestens 47 Bikepacker. Offenbar geht der Urlaub jetzt erst so richtig los.  Wieder mal alles richtig gemacht und antizyklisch unterwegs gewesen.  Heute machten wir eine Sightseeing- und Shoppingtour. Das Gepäck konnten wir im Hotel lassen und flink wie ein Wiesel waren wir nun auf unseren 1000kg leichteren Rädern unterwegs.  Haga - Shoppen und genießen, war die erste Touristenfalle. Schön, aber sehr voll. Wir bekamen die kleinen Elch Aufkleberchen, mit denen wir unsere Räder verzieren wollen. Danach weiter zur Brücke und ich wurde etwas sentimental:  Ü...

Tag 11 - Stenungssund - Göteborg - 60km

  english below Der letzte Fahrtag. Er beglückte uns mit gutem Wetter. T-Shirt und Radweste reichten, nur ganz leichter Wind und keine Berge. So macht Fahrradfahren Spaß. Das war ein versöhnlicher Abschluss mit dem Fahren und mit dem Wetter. Regen, Gegenwind, Berge? Vergessen ;-) Dazu fuhren wir fast die ganze Zeit auf unglaublich guten Radwegen. In Göteborg aßen wir Pizza und fuhren dann durch die Stadt. Kopenhagencharakter, so gut sind die Radwege hier ausgebaut. Mit dem schönen Wetter bekommt die Stadt auch ein viel freundlicheres Gesicht als bei unserer Ankunft, da war es grau und sehr windig.  20:49 wir sitzen in unserem 27°C warmen Hotelzimmer und sind ganz zufrieden mit dem Hier und Jetzt. Und davor haben wir richtig viel erlebt und einige neue Dinge über Schweden gelernt. Zum Beispiel die A-Traktoren: In Schweden darf man Fahrzeuge oder Fahrzeugreste umbauen zu einem A-Traktor (früher EPA-Traktor), der muss auf 30km/h gedrosselt sein und darf nur eine Sitzreihe haben, ...

Tag 10 - Vänersborg - Stenungssund - 63km

englisch below Wir blieben etwas länger im Bett, weil es regnete, verließen das Vandrarhem aber trotzdem gegen 9 (wir sind inzwischen einfach so gut im Packen und losfahren), um in Vänersborg in einem empfohlenen Café zu frühstücken. Dort erwarteten uns viele Männer vor dem Café sitzend, was überhaupt nicht einladend war und so gingen wir nach nebenan ins andere Café. Dort saßen auch viele Männer drinnen, aber die waren mehr für sich und musterten nicht alle Leute abschätzend, die ihnen in den Blick kamen.  Wir aßen Frühstück, dann regnete es wieder sehr stark, dann hörte es auf  und wir brachen auf, um Abschiedsfotos vom Vänern zu machen.  Die Regenklamotten konnten direkt wieder angezogen werden, der nächste Schauer folgte auf dem Fuße und endlich konnte ich auch die lange Regenhose anziehen. Das lohnte sich. Yeah. Wir warteten einen Moment unterm Baum und ein paar Meter in die Stadt hinein war es wieder trocken und tatsächlich hatten wir dieses Mal Glück mit dem Wetter...

Tag 9 - Amal - Vanersborg - 120km 912hm

english below Ficken 5000 Heute war so viel scheiße, dass es schwer fällt nicht zu sagen, dass alles scheiße war. War es nämlich nicht, wir sind dankbar für alles mögliche, es hätte auch noch schlimmer kommen können, aber bla bla bla, heute war richtig viel scheiße. Allen voran Komoot. Wir haben dieses ganze Umgeplane ja gemacht, damit wir nicht 111km fahren müssen, bei Kackwetter. Was war heute? 120km und Kackwetter. Da Komoot es sonst immer gut gemacht hat, haben wir ihm vertraut und um die schnellste Strecke zu bekommen auf "Rennrad" getippt. 92km. Ok, weit aber machbar. Und Garmin hat uns auch verarscht. Auf beiden Platformen sah der Weg wirklich gut aus, parallel zur E45. 21:43 wir haben im Vandrarhem Nudeln gegessen. Die Laune steigt. Und dann an der Tanke die erste Enttäuschung: Der Weg sollte weiter AUF der E45 gehen. Quasi eine Autobahn aber ohne Standstreifen. Dazu haben sie eine Mittelleitplanke und die Fahrzeuge können natürlich nicht auf die Gegenspur ausweichen....

Tag 8 - Kurz hinter Karlstad bei der stylischen Frau - Amal - 88,89km 731hm

english below Hallo, Hallo, hier ist die Polizei! Ich muss noch Beihilfe machen. Und mal wieder alles richtig gemacht. Nachtrag: Wetterapps zeigen verschiedene parallele Zeitlinien an. Ansonsten ist es nicht erklärbar, warum sie alle so sehr voneinander abweichen. Die norwegische App scheint am ehesten in der Zeitlinie zu sein, in der wir uns gerade befinden. Aber man muss auch sagen, je dichter das Ereignis, desto besser zeigen sie die Linie an, auf der wir uns in die Zukunft bewegen. Und außerdem sehen die Schweden alle besser aus, wegen des besseren Wassers was aus der Leitung kommt. Wir sehen jedenfalls auch jeden Tag besser aus und überlegen, hier zu bleiben und bei der stylischen Frau in ihrem zukünftigen Yogaretreat zu arbeiten.  Alles richtig gemacht: Die Unterkunft der letzten Nacht wäre aufgrund der ersten Planung fast hinten rüber gefallen, aber durch die Umplanungen währen der Tour hatten wir sie wieder drin und das war ein Glücktreffer oder: Mal wieder alles richtig ge...

Tag 7 - Karlstad - kurz hinter Karlstad - 19km

englisch below Es regnet gerade sehr, aber das ist uns egal, wir sind hier mitten in der Vallapampa in einem sehr sehr schönen Hotel, in einem sehr sehr schönen Zimmer und können uns den Regen vom geschlossenen Fenster aus anschauen. Und auch sonst haben wir das mit dem Regen heute perfekt abgepasst.  Nach dem Frühstück, das es dieses Mal im Hostel gab, los zum Einkaufszentrum Bergvik um Kleinigkeiten einzukaufen. 6km waren es dort hin. Kanelbulle kauften wir auch und es gab für Malte einen Kaffee. Es fing an zu regnen. Dann war es 10:30, es regnete immer noch und wir hatten für heute ja nur noch 13km vor uns, also Live Stream eingeschaltet und im Shopping Center Fußball WM Deutschland-Marokko geschaut. Deutschland hat gewonnen, 6:0. Dann war es auch schon Mittag, es regnete immer noch. Gegen 13Uhr sollte es laut norwegischer Wetterapp trocken sein, also blieben wir einfach weiter im Shopping Center, was sich inzwischen sehr voll mit Menschen war und aßen Mittag. Malte vom Buffet, ...

Tag 6 - südlich von Kristinehamn - Karlstad - 68km

english below Fast wäre ich so weit gewesen zu sagen: Um den Vänern braucht man kein Mückenspray - aber wir wurden heute eines Besseren belehrt.  Oder: Heute war ein Abenteuertag. Wir wachten um 5:20 von Starkregen auf, gingen auf Klo und blieben bis 8:15 im Bett, statt nur bis 7:30. Tatsächlich hörte der Regen gegen 9:15 auf und wir machten uns trockenen Rades auf den Weg. Der Weg war jedoch nicht trocken und wir dachten, dass es schon wild sei, dass die eine Fahrspur des Feldweges ein Fluss anstatt eines Weges war. Nein, es kam noch viel wilder:  In der Mitte schoss ein ziemlich starker Wasserstrom von rechts nach links. Da wir dort gestern schon langgefahren waren, wussten wir, dass es eine abgesenkte Stelle ist und nach den Erfahrungen aus dem Ahrtal war uns klar, dass wir NICHT versuchen würden durch zu fahren. Also Schuhe aus, Flipflops an und losgeschoben. Selbst auf dem Mittelstreifen, der für gewöhnlich höher als die Fahrspuren ist, reichte das Wasser fast bis zu den ...