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Tag 6 - südlich von Kristinehamn - Karlstad - 68km

english below

Fast wäre ich so weit gewesen zu sagen: Um den Vänern braucht man kein Mückenspray - aber wir wurden heute eines Besseren belehrt. 

Oder:

Heute war ein Abenteuertag.

Wir wachten um 5:20 von Starkregen auf, gingen auf Klo und blieben bis 8:15 im Bett, statt nur bis 7:30. Tatsächlich hörte der Regen gegen 9:15 auf und wir machten uns trockenen Rades auf den Weg. Der Weg war jedoch nicht trocken und wir dachten, dass es schon wild sei, dass die eine Fahrspur des Feldweges ein Fluss anstatt eines Weges war. Nein, es kam noch viel wilder: 

In der Mitte schoss ein ziemlich starker Wasserstrom von rechts nach links. Da wir dort gestern schon langgefahren waren, wussten wir, dass es eine abgesenkte Stelle ist und nach den Erfahrungen aus dem Ahrtal war uns klar, dass wir NICHT versuchen würden durch zu fahren. Also Schuhe aus, Flipflops an und losgeschoben. Selbst auf dem Mittelstreifen, der für gewöhnlich höher als die Fahrspuren ist, reichte das Wasser fast bis zu den Scheibenbremsen, locker das halbe Schienbein hoch. Wir meisterten das kleine Abenteuer mit links.

Und dann kam die landschaftlich schöne Strecke, die nach einem Drüberheben über einen Zickzackzaun noch fahrbar war und sehr bald in einen Wald mündete. Der Wind war aus, die Mücken waren an. Wie der Wind des ersten Tages holten wir NoBite aus der Tasche und konnten das Schlimmste verhindern. 50% Deet und die Mücke hat keinen Bock auf uns. Trotzdem stachen sie uns in den Haaransatz und in die Stellen, die kein NoBite abbekommen hatten. Aber das war nicht das Schlimmste, denn hätten wir fahren können, hätte uns ja keine Mücke verfolgen können. Aber das ging nicht. Felsen, Stege, Wurzeln, umgefallene Bäume versperrten uns die Fahrt. Eine große Pleite bei der Streckenführung. Sehr schön waldig, aber Katastrophe.

Auch dieses kleine Abenteuer meisterten wir mit links.

Lars durfte danach endlich im ICA Maxi shoppen, während Malte vor der Fassade in der Sonne briet. Wir können verkünden, dass morgen fashiontechnisch etwas ganz Großes passiert! 

Und dann das dritte und letzte Abenteuer des Tages: Wir sind es gewohnt, dass wir in unserer Unterkunft kochen können. Nicht jedoch hier in Karlstad. Aber auch diese Herausforderung meisterten wir ohne mit der Wimper zu zucken und saßen dann hinter dem Haus, neben der Autobahn und kochten dann eben auf dem mitgebrachten Gaskocher. 


21:30 Wir schreiben Blog oder liegen auf dem Bett und essen englisches Weingummi. Diese Süßigkeit kann nicht varriert werden. Die Nudeln bleiben auch in der Spaghettiform wegen des geringsten Transportvolumens. Ansonsten gab es in der Variation heute grünes Pesto, Marabou Oreo Schokolade und Karlfazer Salzkaramel, eine Paprika, eine Karotte und eine Minimelone.

Wenn das Wetter so bleibt wie angesagt, bleiben wir morgen bis 13 Uhr hier um das größere Regengebiet abzuwarten. Auch wenn es nur 20km sind, wollen wir nicht im Regen fahren. Außerdem können wir erst ab 15Uhr ankommen. Wir werden sehen was passiert. Und auch diesem Abenteuer werden wir uns stellen.

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Almost I would have been so far to say: Around the Vänern you need no mosquito spray - but we were taught today of a better. 

Or:

Today was an adventure day.

We woke up at 5:20 from heavy rain, went to the bathroom and stayed in bed until 8:15, instead of just until 7:30. In fact, the rain stopped around 9:15 and we set off on dry bikes. However, the trail was not dry and we thought it was already wild that one lane of the dirt road was a river instead of a trail. No, it got much wilder: 

In the middle, a rather strong stream of water shot from right to left. Since we had already driven along there yesterday, we knew it was a lowered section and after our experience in the Ahr Valley, we knew we would NOT try to drive through. So shoes off, flip flops on and off we pushed. Even on the median strip, which is usually higher than the lanes, the water reached almost to the disc brakes, easily half the shin up. We mastered the small adventure with left.

And then came the scenic route, which was still rideable after lifting over a zigzag fence and very soon led into a forest. The wind was out, the mosquitoes were on. Like the wind of the first day, we pulled NoBite out of the bag and were able to prevent the worst. 50% Deet and the mosquito didn't have a thing for us. Still, they bit us in the hairline and in the places that didn't get NoBite. But that wasn't the worst of it, because if we had been able to drive, no mosquito would have been able to chase us. But we couldn't. Rocks, footbridges, roots, fallen trees blocked our ride. A big failure in the routing. Very nice wooded, but disaster.

We also mastered this small adventure with left.

Lars was then finally allowed to store in the ICA Maxi, while Malte fried in front of the facade in the sun. We can announce that tomorrow something really big will happen fashion-wise! 

And then the third and last adventure of the day: we are used to being able to cook in our accommodation. Not here in Karlstad, however. But even this challenge we mastered without batting an eye and then sat behind the house, next to the highway and then just cooked on the gas stove we brought along. 



21:30 We write blog or lie on the bed and eat English wine gum. This sweet can not be varied. The noodles also remain in the spaghetti form because of the smallest transport volume. Otherwise, the variation today was green pesto, Marabou Oreo chocolate and Karlfazer salted caramel, a bell bell pepper, a carrot and a mini melon.

If the weather stays as forecast, we will stay here tomorrow until 1pm to wait for the bigger rain area. Even though it's only 20km, we don't want to drive in the rain. Besides, we can't arrive until 3pm. We will see what happens. And also we will face this adventure.

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